Iran verbietet Bitcoin-Mining für 4 Monate
Zwischen Liebe und Hass stehen oft nur einige Stromausfälle: Nachdem der Iran die Bitcoin-Miner willkommen hieß, um Energie ungehindert von Finanzsanktionen zu exportieren, verbietet die Regierung nun das Mining. Der Grund sind weitere Blackouts in vielen Städten und ein zunehmender politischer Druck durch die Opposition. Der Iran hat das Mining von Bitcoin und anderen energieintensiven Kryptowährungen für die kommenden vier Monate verboten. Dies erklärte Präsident Hassan Rohani höchstpersönlich, nachdem es erneut zu Blackouts in vielen Städten des Landes gekommen war. Das Verbot werde bis zum 22. September in Kraft bleiben, so Rohani in einer Fernsehansprache. Laut dem Präsidenten finde 85 Prozent des Minings unlizensiert statt. Da es schon im Februar zu massiven Blackouts gekommen war, steht die Regierung durch die erneuten Stromausfälle unter starker Kritik. In vielen Städten des Landes hat es weitflächige, unangekündigte Blackouts gegeben. Diese haben, schreibt die Oppositionsbewegung „Nationaler Rat für Widerstand“ (NCR), „das Leben der Menschen, den Betrieb von Fabriken, Behandlungen in Krankenhäusern sowie Geschäfte unterbrochen und sogar mehr als 2.000 Funktürme abgeschaltet“ Dies ist umso unangenehmer, da bald Wahlen stattfinden. Daher ist die Regierung gezwungen, Aktivismus zu demonstrieren, selbst dann, wenn dieser droht, ihr ins eigene Fleisch zu schneiden. Denn Mining ist in der stark [...]