US-Infrastrukturgesetz kriminalisiert potenziell Miner und Wallet-Entwickler
In einer wahren Polit-Farce haben die USA die „Infrastructure Bill“ verabschiedet. Das Mega-Gesetz enthält auch eine sehr kritische Passage zu Kryptowährungen. Eigentlich sollte diese durch einen Anhang entschärft werden – doch dies scheiterte in letzter Sekunde. Für die Branche ist all das unendlich gut und unendlich schlecht. Für Deutsche dürfte nur schwer nachvollziehbar sein, wie wild Politik in den USA sein kann. Hierzulande verschlafen wir den Wahlkampf für die anstehende Bundestagswahl – und in den USA streitet man erhitzt um eine Definition in einem Gesetzesentwurf, weil diese droht, die Kryptobranche zu belasten. Es ging um die sogenannte Infrastructure Bill. Das ist ein Gesetzespaket, an dem parteiübergreifend seit Jahren gearbeitet und verhandelt wird. Es soll ein 1-Billionen-Dollar-Investment in die Infrastruktur auf den Weg bringen: in Schienen, Straßen, Datenautobahnen und Stromleitungen. Allein der Text des Entwurfs umfasst mehrere tausend Seiten. An einer Stelle geht es auch um Kryptowährungen. Und zwar um eine Teilantwort auf die Frage „Wer soll all das denn bezahlen?“. Die US-Regierung plant, durch Steuern auf Krypto-Dienstleistungen im Lauf der kommenden 10 Jahren 28 Milliarden Dollar einzusammeln. Und damit sich keiner vor diesen Steuerpflichten drückt, verordnet die Infrastructure Bill, dass jeder „Digital Asset Broker“ bzw. „Digital Asset Provider“ umfangreiche Berichte [...]